Lebenslauf

    Eduardo Ponce wurde 1962 in Madrid geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er dort zunächst bei M.Teresa Fúster, später studierte er bei Pedro Lerma und Manuel Carra am Real Conservatorio Superior de Música. Ein Stipendium des spanischen Kultusministeriums ermöglichte ihm sein Studium im Ausland fortzusetzen.

    1983 wendet er sich nach Belgien, wobei die Begegnung mit Eduardo del Pueyo entscheidend ist für seine weitere Laufbahn. Die langjährige Arbeit mit dem grossen Pädagogen übt einen grossen Einfluss aus auf seine gesamte pianistische Suche und weitere musikalische Entwicklung. In diesen Jahren erhält er auch wertvolle Impulse des amerikanischen Pianisten Jo Alfidi und der Professorin Patricia Montero.

    1989 führt ihn sein Weg nach Deutschland, wo er an der Musikhochschule in Karlsruhe sein Studium mit dem Konzertexamen in der Klavierklasse des estnischen Pianisten Kalle Randalu abschliesst. Ausserdem prägend sind in dieser Zeit auch die Meisterstunden von Lev Vlassenko und Nina Svetlanova.

    Der erste Preis beim spanischen Klavierwettbewerb „Ciudad de Melilla“ ist der erste Anstoss einer regen Konzerttätigkeit, die ihm im Laufe der Jahre Auftritte in so bedeutenden Säalen ermöglicht hat wie: Coliseo Carlos III El Escorial, Theater Colón A Coruña, Oper Königsberg, Philharmonie Minsk, Theater Rivoli Oporto, Sala Portugal Lissabon, Steinway Hall New York, Stadtschloss Weimar (mit dem Thüringischen Kammerorchester unter der Leitung von Max Pommer), Ettlinger Schloss, Weinbrenner Saal Baden-Baden (Solist im 2. Klavierkonzert von Prokofiew mit dem dortigen Symphonieorchester unter der Leitung von Werner Stiefel), Brüssel, Utrecht, Lüttich, Sevilla, Granada, Berkeley...

    Eduardo Ponce, der mit dem „Luis Coleman Preis“ für spanische Musik ausgezeichnet wurde, widmet sich mit besonderer Hingabe diesem Repertoire, sowohl den klassischen und zeitgenössischen Werken, als auch der Interpretation und Verbreitung spanischer Klaviermusik die zu Unrecht dem Vergessen anheim gefallen sind. Als Beispiel dafür genannt sei die „Fantasía Castellana“ von Conrado del Campo, die er im Auditorio Nacional de Madrid mit dem dortigen Symphonieorchester unter der Leitung von José Ramón Encinar aufgeführt hat.

    Andererseits ist er einer der wenigen Pianisten, der die gesamte Suite Iberia von Isaac Albéniz in einem Recital aufführt.

    Radio Nacional de España und Bella Musica (mit dem ersten Klavierkonzert von Schostakowitsch) sind die Produzenten seiner CDs, zudem liegen Aufnahmen bei Televisión Española, Zweites Deutsches Fernsehen und dem Südwestfunk vor.

    Seit 1996 ist er Professor für Klavier am Conservatorio Superior de Música in Salamanca. Ergänzt wird seine pädagogische Arbeit durch regelmässige Interpretationskurse, und Jurymitgliedschaft bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

 

 


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